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Sauer macht lustig! – ein paar Infos zum Thema Fermentieren


W enn du noch deine Urgroßmutter erlebt hast, dann kannst du dich bestimmt auch an große Gläser mit Salzgurken oder Fässer mit selbstgestampftem Sauerkraut erinnern. Besonders in ländlichen Gebieten war es üblich, Gemüse, das im Sommer oft üppig aus dem Garten geholt wurde, für den Winter zu konservieren – ohne künstliche Konservierungsmittel, einfach mit den Mitteln der Natur und vielen fleißigen Milchsäure-Bakterien.

Heute wird frisches Gemüse entweder tiefgefroren oder eingekocht, bei beiden Methoden zur Haltbarmachung gehen aber nicht nur wertvolle Vitamine verloren, so ein Gemüse gilt auch nicht mehr als Rohkost.


Ganz anders beim Fermentieren!

Mit dieser einfachen Methode ohne extra Energiezufuhr von außen, bleibt Gemüse nicht nur knackig und roh, sondern erfreut unseren Darm auch mit den gesunden Milchsäurebakterien, die eine gute Verdauung unterstützen.

Blogs überschwemmen das Internet mit ihren Erfahrungen und Rezepten, Firmen boomen, die Starter-Kulturen für Kombucha oder Milchkefir anbieten und Fermente, sowie Bakterien-Kulturen für die eigene Joghurt-Produktion.


Was ist also dran am Fermentieren?

Fermentieren ist eine uralte Kunst, Lebensmittel haltbar zu machen, und das ohne Zufuhr von Energie und in Rohkost-Qualität – Gründe genug, es auch einmal und am besten sofort selbst auszuprobieren.

Der Geschmack von frisch fertig fermentiertem Gemüse ist so einzigartig, würzig, säuerlich, dass es vielleicht für manche anfangs ungewohnt ist, aber Vorsicht: Suchtgefahr!

Beim Fermentieren sind verschiedene Bakterien und Hefen am Werk, die bei ihrer Arbeit Vitamin C, B-Vitamine, Mineralien und organische Säuren produzieren – welch ein Gewinn für unseren Körper!

Wer Gemüse, Salz und Einmachgläser zu Hause hat, kann grundsätzlich sofort mit dem Fermentieren beginnen. Natürlich ist es hilfreich, sich ein bisschen in die Materie einzulesen, damit es von Beginn an gleich gelingt. Wichtig ist, sehr sauber zu arbeiten: die Gläser vorher mit kochendem Wasser ausspülen und die Hände in Salzwasser waschen – kein Spülmittel verwenden, wer mit den Händen das Salz ins zerkleinerte Gemüse einkneten möchte!

Fermente für die ganze Familie

Will man gleich in die Fermente-Produktion für die ganze Familie einsteigen, ist es hilfreich, richtige Fermentiergläser samt weiterem Equipment anzuschaffen, wie einen Holzstössel zum Stampfen des Gemüses oder Glasgewichte zum Beschweren, damit keine Gemüse-Schnippel an der Oberfläche schwimmen und so leider leicht schimmelig werden könnten.

Ich mache hier mal unbezahlte Werbung für zwei deutsche Unternehmen, die hier die „Fermentier-Nase“ vorn haben, wäre interessant, ob es das auch in Österreich zu kaufen gibt? Schreib gerne in den Kommentaren deine Erfahrungen damit!

Fairment.de - bietet nicht nur alle Hilfsmittel zum Fermentieren an, sondern auch noch Rezepte und Tipps und Kniffe, damit es gelingt – es gibt auch eine Facebook-Gruppe, wo man sich weitere Infos holen und mit anderen „Wilden Fermenten“ austauschen kann.

Sauer-macht-glücklich.de - hier gibt es auch Produkte, ein Buch und jede Menge Tipps und Videos sowie ebenfalls eine Facebook-Gruppe zum Vernetzen und Nachfragen, wenn mal was nicht so oder ganz besonders gelungen ist.

Bücher gibt es inzwischen ebenfalls unzählige, ganz zu schweigen von Videos auf YouTube mit persönlichen Rezepten, auf die jeder und jede ganz besonders schwört – aber am besten, einfach mal selber anfangen und TUN!

Hier gibt’s zum Abschluss noch einen Link zu einem toll informativen Beitrag übers Fermentieren mit einigen Rezept-Tipps unter Einsatz verschiedenster Gewürze, die das fertige Ferment erst so richtig speziell und extravagant schmecken lassen: Fermentieren wir zu Omas Zeiten

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